Die Rangliste

Tiefrot, Schwarz und Weiß. Keine unnötigen Verzierungen. Das Bulls-Trikot aus der Jordan-Ära ist wahrscheinlich das weltweit bekannteste Basketballtrikot aller Zeiten. Seine Stärke liegt in seiner absoluten Schlichtheit: eine dominante Farbe, breite Buchstaben, die Nummer 23, die zum Symbol für etwas wurde, das über den Sport hinausgeht. Getragen während der beiden Three-Peats (1991-1993 und 1996-1998), steht dieses Trikot für die beste Zeit in der Geschichte der NBA.

Der Farbverlauf der Jazz-Berge gilt als eines der mutigsten Designs in der Geschichte des Profisports. Violett, Türkis, Gold: drei Farben, die eigentlich nicht zusammenpassen sollten, aber dennoch ein absolut stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Farbverläufe, die die Rocky Mountains in den warmen Tönen des Sonnenuntergangs darstellen, machen dieses Trikot zeitlos. Trotz zweier verlorener Finals gegen Chicago hat dieses Trikot alle überdauert.

Das Lakers-Trikot ist eines der wenigen Designs, das sich in vierzig Jahren kaum verändert hat. Violett und Gold: eine so starke Farbidentität, dass sie allen Modernisierungsversuchen widerstanden hat. Kareem, Magic, Kobe, Shaq, LeBron: alle trugen dieselben Farben in nahezu identischen Versionen. Das ist das Zeichen eines perfekten Designs, das nichts anderes braucht als sich selbst, um relevant zu bleiben.

Das Orange der Knicks aus den 70er Jahren ist eine der schwierigsten Farbtöne im Sportdesign und zugleich eine der erfolgreichsten. Auf weißem Hintergrund definiert das dicke „KNICKS“ mit marineblauen Konturen allein die visuelle Identität von New York im Basketball. Getragen bei den beiden einzigen Titeln der Franchise-Geschichte (1970 und 1973), hat dieses Trikot seit der NBA-Meisterschaft 2026 eine neue Bedeutung erlangt.

Das Tannengrün der Seattle SuperSonics wurde gerade deshalb legendär, weil die Franchise verschwunden ist. 2008 wurde sie nach Oklahoma City verlegt und wurde zum Thunder, wobei die Farben mitgenommen wurden. Dieses grüne Trikot, getragen beim einzigen Titel der Sonics-Geschichte 1979, ist heute Gegenstand eines lokalen Kults und einer Rückkehrkampagne, die nie ganz aufgegeben wurde.

Die Suns von Charles Barkley trugen ein violettes und oranges Trikot, das zu den schönsten der 1990er NBA-Ära gehört. Das Sonnenorange und das Wüstenviolett Arizonas bilden eine Kombination, die sofort an Phoenix, den Abend, die Hitze und den amerikanischen Westen erinnert. Diese Suns gewannen nie den Titel, aber ihr Trikot aus dieser Zeit wird in allen Design-Rankings genannt.

Das Trikot der Celtics hat sich seit der Gründung der Franchise im Jahr 1946 praktisch nicht verändert. Grün, Weiß, Gold. „CELTICS“ in leicht gebogenen Buchstaben, zentrale Nummer, bis vor Kurzem keine Sponsoren. Diese Beständigkeit ist keine Faulheit: Sie ist ein Zeichen für ein so perfektes Design, dass nichts verbessert werden muss. Achtzehn Titel in denselben Farben sind eine Form stiller Perfektion.

Das Regenbogen-Trikot der Nuggets aus den 80er Jahren ist wahrscheinlich das mutigste Design in der Geschichte der NBA. Mehrfarbige horizontale Streifen auf weißem oder marineblauem Hintergrund, eine in das Muster integrierte Skyline von Denver und Farben, die im Profisport einzigartig sind. Nie kopiert, immer zitiert, oft in der Hardwood Classics-Version neu aufgelegt.

Die Spurs sind heute mit schlichtem Schwarz und Silber verbunden. Aber zwischen 1999 und 2002 trugen sie eine „Fiesta“-Version in Türkis und knalligem Pink, die radikal von ihrer üblichen Identität abwich. Die Fiesta-Version wurde beim ersten Titel der Franchise 1999 getragen, was ihr einen besonderen Status in der Clubgeschichte verleiht. Eine glänzende Anomalie in einer eher monochromen Geschichte.

Vor der Rückkehr zu den Wurzeln Anfang der 2010er Jahre, die die Franchise wiederbelebte, trugen die Warriors ein königsblau, das heute mit nostalgischem Blick wiederentdeckt wird. Die historische Version aus den 70ern, getragen beim überraschenden Titelgewinn 1975 mit Rick Barry, ist die, die in allen Vintage-Trikot-Rankings auftaucht.
Ehrenvolle Erwähnungen
Pastellrosa und -blau, inspiriert von Miami Vice. Die beste City Edition der modernen Ära, einstimmig anerkannt.
Das königsviolett der Kings aus der Webber- und Vlade Divac-Ära, kulturell sehr stark im Norden Kaliforniens verankert.
Franchise verschwunden, Trikot geblieben: Die Kombination aus Türkis, Gold und Schwarz der Vancouver Grizzlies ist zum Sammlerstück geworden.
Das hellgrün und marineblau der ersten Mavs, bevor sie zu dem königsblau der Nowitzki-Jahre wechselten.
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